Zwischen meer und sanften hüngeln  dörfer, die sich im welss und blau verlieren Home Page

Die letzten Ausläufer des östlichen Tafelgebirges liegen an der Grenze zwischen den Provinzen von Bari und Taranto. Hier nimmt die Landschaft phantastische Farben an: von den felsigen Unebenheiten fällt das "Dickicht" der Olivenbäume sanft ins Meer ab, während auf den höchsten Erhebungen im Itriatal die weißen Dörfer mit Blick auf die Adria im Kontrast zum Himmel und zum Blau des Wassers stehen. Das sind sie, die Dörfer, die sich im Weiß und im Blau verlieren: Ciotornino, Ceglie Messapica, Carovigno, Ostuni und das sich in der Olivenebene erstreckende Fasano. Es sind antike Siedlungen, die sich in jene einzigartige Landschaft der Trulli schieben und mit ihnen durch eine Art "Kalkband" vereint sind - diesen großzügig in regelmäßigen Zeitabständen aufgetragenen weißen Kalk, der den alten Dörfern eine ganz besondere Faszination verleiht. Der Kern der Agglomerate spielt mit Licht und weißer Farbe - beim Besuch dieser kleinen Urbanisationen hat man das Gefühl, dass die Seele auf Abenteuer geht. Es ist eine unvorhersehbare und unvergessliche Erfahrung. Ein Wirrnis aus steilen Gässchen, die sich auf und abschlängeln, ein Sich-Aufeinanderdrängen von weißen Häusern, eine Abfolge von Bögen und Überführungen. Unterbrochen wird die Monochromie nur durch ockerfarbene Flecken - die Fassaden von Kirchen, Klöstern und Palazzi, die den Triumph des lokalen Gesteins zelebrieren.