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Die Felssiedlungen im Raum von Brindisi stellen zweifellos eine interessante Entdeckung auf der Reise durch das Land dar. Behausungen, Kirchen, Werkstätten - alles in Höhlen, die zu gutem Recht Bestandteil der zivilen, religiösen und künstlerischen Geschichte dieser Gegend sind.
Das Phänomen des Siedelns im Stein geht auf das 7. Jh. zurück, als sich in diesem unwirtsamen Gebiet Mönche aus dem byzantinischen Orient niederließen.
Das Leben in Höhlen war jedoch auch bei den autochthonen Teilen der Bevölkerung verbreitet, was aus den vielen Funden zu schließen ist.
Einige Siedlungen haben richtiggehenden Dorfcharakter mit Wegen, Regenwassersammelsystmen, Vorratslagern und Lazaretten.
Physisches und geistiges Zentrum jeder Siedlung ist die Kirche - an den Wänden finden sich zuweilen Reste von Fresken, die den Besucher sicher nicht unberührt lassen.
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