Der Umbra Wald
Home Page

Es handelt sich um einen Wald, der sich auf 11.000 Hektaren ausweitet und welcher an einigen Orten als Wald, der sich natürlich und ohne menschlichen Eingriff entwickelt hat, bezeichnet werden kann. Dies ist am meisten in den geschützten Punkten, die zur Beobachtung der natürlichen Entwicklung des Waldes gegründet wurden, ersichtlich. Die „Sorgetella“, der erste, der im Jahr 1953 gegründet wurde und die weiteren Sfilzi, Falascone, Umbra, Ischitella und Carpino. Im Umbra Wald gibt es verschiedene gekennzeichnete Wege für die Touristen: Die Nummerierung und die Namengebung sind jene, die auch auf den Wegweisern und auf den Karten des Forstamtes angegeben sind. Es handelt sich um Exkursionen die von 270 m bis 830 M.ü.M gehen, von kurzer bis mittlerer Dauer sind und einfach sowohl zu Fuss als auch mit dem Mountain Bike erreichbar sind und zudem die Natur in ihrer spektakulärsten Form zeigen. Im Wald gibt es unzählige Buchen, Pinien, Linden, Lorbeerbäume, Ahorn, Eschen, weisse und schwarze Hagenbuchen, Zitronatzitronenbäume und Kastanienbäume, die sich gegen in einem Wirrwarr von Ästen und Blättern gegen den Himmel richten. Von besonderem Interesse sind die ungefähr 60 Orchideenarten und Unterarten mit 17 verschiedenen Gattungen. Zudem kann man endemische Arten wie die ophrys promontorii, die ophrys garganica, oder die l’ophrys sipontensis beobachten. Zudem sind im Wald von besonderem Interesse die rückständigen Buchen (einzige Buchenart, die in so tiefen Höhen wächst) und die tausendjährigen taxus baccata oder Todeseiben. Was die Fauna betrifft, gibt es das garganische Reh (endemische Rasse), Füchse, Dachse, Hasen, die sehr seltene Wildkatze, der dalmatinische Specht, der Uhu und andere Vögel jeder Art. Von April bis Oktober ist das Museum geöffnet, welches einen Teil der Fauna des Waldes mit ausgestopften Exemplaren jeglicher Arten ausstellt. Weitere Sektionen des Museums sind der Geschichte und der Botanik gewidmet.