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Archipel, Naturschutzgebiet und Teil des Naturschutzparks
des Gargano, liegt 21 km nördlich des Gargano Vorgebirges
und ist von einem ausserordentlichem Zusammenspiel von Küsten aus
Kalkgestein, Buchten, Klippen und Meeresgrotten gekennzeichnet. Die Inseln
San Nicola, San Domino, Capraia
und die weit entfernte und isolierte Pianosa bilden den Archipel, abgesehen
von einigen Felsblöcken, wie der wichtigste Cretaccio. Die Tiefen
haben einen sehr wichtigen naturalistischen Wert und die besondere Klarheit
des Wassers ermöglichen es schon nach nur wenigen Metern farbige
Schwämme, Ringelwürmer mit farbenprächtigen Fächern,
Seeigel und Seesterne zu beobachten. In grösseren Tiefen findet man
blühende und verschieden farbige Gorgonenhäupter, um welche
man kleine Krapfen, Zackenbarsche, Muränen, Meeraale, Langusten sehen
kann: tatsächlich kann man in den Tiefen der Tremiti Inseln einen
der schönsten Tauchgänge des Mittelmeeres erleben. Vom Archipel
sind nur die Inseln San Domino und San Nicola bewohnt; besonders auf der
Insel San Nicola, historisches, verwaltungsmässiges und religiöse
Zentrum, wurde 1045 von den Benediktinermönchen aus Montecassino
die Abtei Santa Maria a Mare gegründet. Auch wenn
diese durch Karl von Anjou befestigt wurde, blieb sie nicht unversehrt
nach dem Angriff der Piraten, welche im 14. Jahrhundert die Festung zerstörten
und die Mönche niedermetzelten. Die Abtei Santa Maria ist ein wundervolles
Beispiel der Verschmelzung byzantinischer und romanischer Kunst, mit stilistischen
Charakteristiken der Benediktiner und Zisterzienser.
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